Februar, 2019.

Folgendes erwartet Euch im Monat Februar.

  • Fr
    01
    Feb
    2019

    2 Jahre Operation Shantytown!

    21:00

    Der Nordstadt zuliebe. Und das jetzt schon zwei Jahre.

  • Sa
    02
    Feb
    2019

    Nordpol-Tresen am Samstag

    21:00

    Der Nordpol-Tresen am Samstag. Heute mit Hopfenspecial.

  • Mi
    06
    Feb
    2019

    Plattenpinte

    21:00

    Bringt Euer liebstes Vinyl mit und legt auf! Wir versorgen Euch mit Drinks!

  • Fr
    08
    Feb
    2019

    All my Friends are Animalz – Queer Tresen

    21:00

    Tresen für Queers & Friends mit guter Musik und leckeren Drinks

  • Sa
    09
    Feb
    2019

    Café Welcome

    16:00

    Immer am zweiten Samstag im Monat findet das Café Welcome im Nordpol statt. Das Café Welcome soll ein Treffpunkt für Geflüchtete, Asylsuchende, Menschen ohne Papiere und Unterstützer*innen sein.

    Infos: Refugees Welcome Dortmund, https://refugeeswelcomedo.noblogs.org

    Chaque 2ième samedi par moi le Café Welcome aura lieu à Dortmund. Le Café Welcome est un lieu à se rencontrer pour les réfugiés, les demandeurs d’asile, les migrants sans-papiers et des sympathisants.

    Info: Refugees Welcome Dortmund, https://refugeeswelcomedo.noblogs.org

    The second Saturday of every month Café Welcome is taking place at Nordpol. The Café intends to be a meeting point for refugees, asylum seekers, people without legal status and supporters.

    Info: Refugees Welcome Dortmund, https://refugeeswelcomedo.noblogs.org 

  • Mi
    13
    Feb
    2019

    Stammtisch der Kulturhassenden | Film: Christophs Schlingensiefs "Chance 2000"

    20:00

    Vor gut zwanzig Jahren, 1998, stand nach 16 Jahren Bundeskanzlerschaft Helmut Kohl zur Abwahl. Rechtzeitig vor der Bundestageswahl hatte Christoph Schlingensief die Partei CHANCE 2000 im Format der politischen Kunstaktion gegründet. Mit dem Credo »Scheitern als Chance« formierte sich eine Partei der Arbeitslosen, Abgehängten und Ausgeschlossenen. Sie veranstaltete einen »Wahlkampfzirkus«, versuchte, Helmut Kohls Haus am Wolfgangsee zu fluten und skandierte in den folgenden Wochen auf ihren Demonstrationen: »Wir sind das Volk« oder auch »Jeder ist 1 Volk«.

    Heute, etwa 20 Jahre später, befinden wir uns am voraussichtlichen Ende der Ära Merkel, und diese Schlachtrufe sind alltäglich geworden. Mit Marx kann man sagen, dass sich Geschichte zweimal ereigne, einmal als Tragödie, einmal als Farce – nur vielleicht kam diesmal die Komödie vor der Tragödie?

    Wir zeigen den 2017 erschienenen Doku-Film über die »Chance 2000 - Abschied von Deutschland«, und öffnen damit eine Diskussion über das Verhältnis von Kunst und Politik, sowie über mögliche linke Kritik, rechte Identitsätspolitiken und populistische Verhältnisse.

  • Do
    14
    Feb
    2019

    Antifacafé: Neoliberalismus, Rechtsruck und Polizei

    19:00Nordpol

    Betrachtungen aktueller Tendenzen moderner Polizeiarbeit aus Sicht materialistischer Staatskritik

    Die Institution und die Handlungsweise der Polizei sind seit langem Gegenstand kontroverser Debatten. Auch die Notwendigkeit einer kritischen Analyse der Polizei ist zwar nicht neu, aber in Zeiten von Polizeieinsätzen wie bei G20 oder im Hambacher Forst, internationalen Öffentlichkeitsfahndungen, kontinuierlichen Diskriminierungspraktiken von Polizist*Innen und rechtsradikalen Netzwerken innerhalb der Polizei, zeigt sich diese mit aller Nachdrücklichkeit.

    Dennoch bleibt die Kritik an Polizei oft auf einzelne Handlungen beschränkt und versucht nicht, die Polizei gesellschaftlich und historisch einzuordnen, oder richtet sich als undifferenzierte Anklage gegen die Polizei, ohne diese Anklage analytisch zu begründen. Der Vortrag versucht dem gegenüber, beide Perspektiven zu überwinden, indem er versucht Handlungen und Heterogenität des Apparats Polizei gesellschaftlich zu verorten und in den Kontext einer materialistischen Staatskritik einzubetten. Diese materialistische Kritik geht davon aus, dass Menschen zwar Gesellschaft praktisch erschaffen, sich aber diese Verhältnisse (wie Kapital, Staat und Polizei) in der heutigen Zeit dem einzelnen Individuum als entfremdete Strukturen gegenüberstellen.

    Betrachtet man jedoch die Polizei in den letzten Jahren in Deutschland, fällt es schwer diese einfach als gegebene Struktur, einfach als Teil eines festen sozialen Verhältnisses zu begreifen. Vielmehr sticht ins Auge, dass Polizei sich wandelt und nicht einfach statisch ist. Nicht zuletzt die Verschärfungen verschiedener Polizeigesetze in Deutschland, die Forderung nach mehr „Gewaltfähigkeit“ für die Polizei oder die schleichende Militarisierung zeigen eine Entwicklung auf.

    In Anknüpfung an diese Dynamik soll die Analyse von Polizei herausarbeiten, wie Polizei sich im Kontext gesellschaftlicher Transformationen selbst transformiert und transformiert wird. Schlagworte dieser Entwicklungen sind Neoliberalismus und Rechtsruck als Ausdrücke übergreifender Entwicklungen innerhalb von nationalstaatlich-kapitalistischer Gesellschaftsformationen. Indem die Polizei in die Verhältnisse von Neoliberalismus und Rechtsruck eingeordnet wird, soll einerseits die These untermauert werden, dass Polizei durch einen materialistischen Zugang gewinnbringend analysiert werden kann und anderseits aufgezeigt wird, dass die neoliberale Form nationalstaatlich-kapitalistischer Vergesellschaftung zu einem dienstleistlerischen und flexiblen Autoritarismus führt, welcher vom Rechtsruck weiter befördert wird und von welchem die Polizei als konkreter Ausdruck gewertet werden kann.

    Der Nordpol ist ab 19 Uhr mit kalten und heißen Getränken geöffnet, der Vortrag beginnt um 20 Uhr.

  • Fr
    15
    Feb
    2019

    Freitags geht der Pöbel aus

    20:00

    Der Punk-Tresen im Nordpol. Wir bieten dem Pöbel ein Heim!

  • Mo
    18
    Feb
    2019

    Here be dragons - Spieletresen

    19:00

    Von Karten- bis Brettspielen ist alles möglich. Bringt gerne Eure eigenen Spiele mit!

  • Fr
    22
    Feb
    2019

    Grand Hotel Absturz

    21:00

    Grand Hotel Absturz, das steht für musikalische Genre-Vielfalt, exzessives Trinken (nicht immer, aber immer öfter) und Specials zu studentisch günstigen Preisen.

    Also schaut vorbei, kommt rein, und bringt Eure WG mit!

    Wir machen Kneipenquiz, also bringt FreundInnen mit! In Teams von minimal 2 bis maximal 5 Personen wird gespielt. Anmeldungen am Abend am Tresen!

  • Di
    26
    Feb
    2019

    Umsonstladen Dortmund

    16:00 - 19:00

    Wann? Jeden letzten Dienstag im Monat, 16 – 19 Uhr

    Was? Alles, was nicht mehr gebraucht wird, aber noch in gutem Zustand ist.

    Wie? Ohne Geld. Ohne Bedingungen.

    Wer? Eine lockere Gruppe von Menschen, die solidarisch wirtschaften wollen. Jeder, der sich beteiligen möchte, ist willkommen. Kontakt unter
    umsonstladen_do@riseup.net

    Warum etwas ändern? Unser Wirtschaftssystem beruht auf Konkurrenz und Ausbeutung. Weltweit leidet eine Milliarde Menschen an Hunger, während sich die Vermögen in immer weniger Händen ansammeln. Auch in Deutschland steigt die ungleiche Verteilung der Einkommen stetig. Gleichzeitig steht unsere Wirtschaft unter einem ständigen Wachstumszwang, der in einer Welt mit endlichen Ressourcen zwangsläufig an Grenzen stößt. Darunter leidet vor allem das Ökosystem.

    Die Solidarökonomie ist eine Alternative zur außer Kontrolle geratenen Konsum- und Wegwerfgesellschaft. Sie orientiert sich an den tatsächlichen Bedürfnissen der Menschen sowie an sozialen, demo-kratischen und ökologischen Prinzipien. Projekte wie der Umsonstladen bauen langfristig autonome und solidarische Strukturen auf, die die Menschen unabhängiger machen von den Zwängen unseres absurden Wirtschaftssystems.