… AND WE’RE BACK!

Auch wenn Corona nicht überstanden ist, freuen wir uns, nun wieder Tische und Stühle vor den Laden stellen zu können! Kommt vorbei, nehmt Platz, genehmigt euch ein Kaltgetränk! Seit heute geht das auch wieder ganz ohne Test.

Wir bleiben weiter auf der Hut und bitten alle, auch im Nordpol aufeinander acht zu geben, wenn ihr euch nicht fit fühlt, bleibt zu hause! Checkt die Webseite für aktuelle Termine.

Neustart und so

Der Winter war lange und zehrend genug. Zeit, wieder etwas mehr Leben in den Nordpol zu bringen, so weit es denn eben geht. Unsere Türen dürfen wir zwar immer noch nicht wieder öffnen, aber immerhin unsere Fenster. Das Konzept Kiosk hat, finden wir, schon letztes Jahr ganz gut funktioniert, also haben wir damit jetzt wieder angefangen. Wir machen jetzt wieder (mehr oder weniger) regelmäßig auf, schaut doch immer mal hier in die Termine oder auf den bekannten Social-Media-Kanälen.

Ansonsten brodelt es weiterhin: Wir versuchen, so bald wie möglich so viel zu öffnen wie geht und vertretbar ist. Wir stellen, sobald es geht, die Stühle vor den Laden. Wir senden weiter auf radio.nrdpl.org, Unterdruck druckt weiter.

Wir brauchen eure Unterstützung!

Wir sind ein Jahr lang irgendwie gar nicht so schlecht durch die Pandemie gekommen, obwohl unsere zum großen Teil weggebrochenen Einnahmen die Ausgaben nicht decken, und obwohl wir mehrere Hilfsprogramme gar nicht beanspruchen können. Jetzt ist die Lage ernst, und wir brauchen euch! Vielleicht seid ihr irgendwann in einer Bierlaune mal Mitglied im Verein geworden und zahlt einen Mitgliedsbeitrag. Vielleicht hat sich eure finanzielle Situation seit damals ja verbessert und ihr könnt ihn erhöhen? Vielleicht seid ihr noch gar nicht Mitglied, weil ihr gar nicht wusstet, dass das geht? Jetzt wisst ihr es – es gibt keinen besseren Zeitpunkt als jetzt! (wenn ihr einen Mitgliedsantrag haben wollt, schreibt uns: kontakt@nrdpl.org) Wenn ihr schon Mitglied seid, eure WG, eure Kolleg:innen oder eure Tante noch nicht: Fragt sie doch mal!

Natürlich könnt ihr auch einfach so ein bisschen Geld spenden, einmalig oder regelmäßig – wie das geht, erfahrt ihr auf unserer Spenden-Seite. Jeder Beitrag hilft! Der Trägerverein des Nordpol ist als gemeinnützig anerkannt und berechtigt Spendenquittungen auszustellen. Meldet euch bei Fragen: finanzen@nrdpl.org

Wir sehen uns – im, vor dem, in der Nähe vom Nordpol. Bleibt gesund!

Euer Nordpol

Sie meinen uns alle! – Keine Überwachung von linker Kultur und antifaschistischen Engagements!

Die Polizei Dortmund hat diese Woche in einer Pressekonferenz erklärt, dass die Überwachung der Münsterstraße bald starten soll.Der Nordpol ist davon nicht nur abstrakt betroffen, sondern explizit mit gemeint. Drei hochauflösende Kameras sollen in Zukunft alles aufzeichnen, was vor, und wahrscheinlich auch, was in dem Laden passiert. Wir unterstützen die Initiative gegen die Kameraüberwachung und werden auch selbst juristisch gegen die polizeiliche Überwachung vorgehen. 

Im Sommer war vor dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen Klage gegen die Überwachung eingereicht worden. In der Akte dazu findet sich folgende Einschätzung der Polizei:

„Als problematisch hat sich das Cafe Nordpol (Hausnummer 99) […] erwiesen. Die Besucher sind nicht nur generell aufgrund ihrer ideologischen Prägung ablehnend gegenüber der Polizei, sondern stören zum Teil aktiv die in diesem Bereich durchgeführten Kontrollen der dort agierenden Drogendealer sowie strafverfolgende Maßnahmen gegen diese Klientel.“

Aus den Planungsdokumenten der Polizei Dortmund zur Videoüberwachung vom 27.08.2020


Grund für die Überwachung ist also, dass die Besucher:innen des Nordpol der Polizei kritisch gegenüber stehen und das Racial Profiling, das sie dort täglich selbst beobachten können (alle nicht-Weißen sind durch ihre Anwesenheit automatisch “Drogendealer”), nicht kommentarlos hinnehmen.

Die linke Szene in Deutschland kennt spätestens seit den 70er Jahren den paranoiden Sicherheitsstaat, aber die antifaschistischen und linken Subkultur dauerhaft bei ihren Zusammenkünften, Feiern und Veranstaltungen überwachen zu lassen, das hat sich bisher nicht mal ein sächsischer Innenminister getraut.Dieser Angriff auf eine unbequeme, weil antifaschistische Kultur ist das Resulat einer neoliberal-neokonservativen Politik und ein Ausblick auf die Zukunft in NRW und der BRD mit ihren neuen Polizeigesetzen, die diese Formen der Gängelung und Einschüchterung ermöglichen.

Der Auszug aus der Akte zeigt auch, dass Polizeikritik notwendig ist. Wir befinden uns in einer Zeit, in der es “Einzelfälle” rechter Strukturen in Polizeistationen hagelt, stereotype und stigmatisierende Bilder von “Clans” und “der Nordstadt” an Polizeihochschulen gelehrt werden, und der NRW-Innenminister sich bei Großrazzien in Shishabars gegen “Clankriminalität” als hart durchgreifender Retter der rechtschaffenden Bürger:innen inszeniert (der deutschen, versteht sich). Während gleichzeitig Polizeigewerkschaften und konservative Parteien unisono einfordern, den Sicherheitsbehörden bedingungslos den Rücken zu stärken. Diese undemokratischen Tendenzen kritisieren wir, jedes Mal, wenn Personen in der Münsterstraße nur auf Grund ihrer Hautfarbe oder ihres “verdächtigen Verhaltens” kontrolliert und als “Klientel mit zweifelhaftem Ruf” drangsaliert werden.

Natürlich kennen auch wir die Probleme der Nordstadt und der Münsterstraße aus eigenen Erfahrungen: Es gibt Armut, es gibt Gewalt, es gibt Kriminalität. Zu den Problemen gehört aber auch die Polizei, die mit Ordnungspolitik und Disziplinarmaßnahmen versucht, Versprechen von Sicherheit einzulösen, die es in der neoliberalen Gesellschaft niemals geben kann. Seit bald sieben Jahren stehen der Nordpol und viele andere Initiativen für eine andere, solidarische Nordstadt: Wir organisieren Veranstaltungen, bieten Cafes und Beratungsgespräche, Konzerte und Parties. Unser Anspruch dabei ist offen zu sein für die Vielfalt der Menschen, bei Problemen zu helfen und gleichzeitig der Ordnungspolitik mit ihren immer gleichen “Eisernen Besen”, die die Nordstadt seit Jahrzehnten quälen, etwas entgegen zu setzen. 

Der September im Nordpol

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Es bleibt kompliziert. Während wir versuchen ein tragfähiges Konzept für den Herbst zu entwickeln bleibt unser Programm weiterhin spontan. Wir aktualisieren die Homepage regelmäßig und informieren auf Social Media (Instagram, Twitter, Facebook) spontan über unsere Öffnungszeiten.

  • Wed
    02
    Sep
    2020

    Fensterverkauf

    18:00

    Fensterverkauf, meistens ohne Kinkerlitzchen, manchmal mit Specials.

    Drinks à la Carte und Musik aus der Konserve (aber manchmal selber aufgelegt).

    Ende offen.

  • Sat
    05
    Sep
    2020

    Tresen

    20:00
  • Thu
    10
    Sep
    2020

    Antifa Cafe: Einführung in den materialistischen Feminismus

    20:00Radio Nordpol

    Einführung in den materialistischen Feminismus

    Der Vortrag wird Online übertragen unter radio.nrdpl.org!

    In den letzten Jahrzehnten findet immer mehr eine popkuturelle Ausrichtung feministischer Theorie und Praxis statt. Man könnte fast meinen es würde reichen ein T-Shirt mit dem Slogan Feminist zu tragen oder die richtige Schreibweise zu finden, um dem Patriarchat den Gar aus zu machen. Zeitgleich kann man beobachten, dass die Anzahl an Femiziden weltweit steigt, sich zunehmend Staaten explizit antifeministisch formieren und auch hierzulande ein diskursiver Backlash stattfindet und bereits gefochtene Kämpfe wieder in Frage gestellt werden. Beyonces Slogan „Who run the World? Girls“ wirkt auf uns wie ein schlechter Witz. Eine Antwort darauf, warum sich trotz aller feministischer Kämpfe patriarchale Verhältnisse weiter durchsetzen, kann das bei weitem nicht bieten. Demgegenüber wollen wir eine Analyse der Gesellschaft setzen, die mehr vermag als eine bloße Darstellung von Lebensweisen, die bei einer Diversifizierung des Bestehenden verbleibt. Nur indem die Grundlage kapitalistischen Wirtschaftens und dessen Auswirkungen auf das Geschlechterverhältnis verstanden wird, können die kapitalistisch patriarchalen Verhältnisse tatsächlich zum Tanzen gebracht werden. Hierfür wollen wir in unserem Vortrag eine Grundlage schaffen und das Interesse wecken, sich weitergehend mit einer materialistischen Analyse auseinanderzusetzen. Der Vortrag wird gehalten von Diskursiv Aachen und beginnt um 20:00 Uhr im Radio Nordpol. Im Nachtrag findet ihr die Aufzeichnung wie immer beim Radio Nordpol auf Blog & Spotify. Die Veranstaltung wird durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung ermöglicht.

     

  • Sat
    12
    Sep
    2020

    Fensterverkauf im Anschluss an die Demo

    18:00

    Im Anschluss an die Demo am 12.09. haben wir geöffnet.

  • Wed
    16
    Sep
    2020

    Fensterverkauf

    18:00

    Fensterverkauf, meistens ohne Kinkerlitzchen, manchmal mit Specials.

    Drinks à la Carte und Musik aus der Konserve (aber manchmal selber aufgelegt).

    Ende offen.

  • Sat
    19
    Sep
    2020

    Fensterverkauf

    20:00

    Fensterverkauf, meistens ohne Kinkerlitzchen, manchmal mit Specials.

    Drinks à la Carte und Musik aus der Konserve (aber manchmal selber aufgelegt).

    Ende offen.

  • Wed
    23
    Sep
    2020

    Fensterverkauf

    20:00

    Fensterverkauf, meistens ohne Kinkerlitzchen, manchmal mit Specials.

    Drinks à la Carte und Musik aus der Konserve (aber manchmal selber aufgelegt).

    Ende offen.

Reduzierter Betrieb im August

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So dass Wetter und die Infektionslage mitspielt soll der Nordpol im August wieder häufiger öffnen! Da Veranstaltungen aber von verschiedenen Gruppen organisiert werden und es unterschiedliche Möglichkeiten, Risiken und Ansprüche gibt, ist das Programm aber weiter eingeschränkt.

In den letzten Wochen haben wir verschiedene Betriebsmodi ausprobiert. Zu eurer und unserer Sicherheit werden wir weiterhin auf den regulären Indoor-Betrieb verzichten. Stattdessen geht der Verkauf am Fenster weiter, ihr könnt die Getränke dann aber gerne auf Hockern und Tischen vor dem Nordpol genießen.

  • Tue
    04
    Aug
    2020

    Fensterverkauf

    20:00

    Fensterverkauf, meistens ohne Kinkerlitzchen, manchmal mit Specials.

    Drinks à la Carte und Musik aus der Konserve (aber manchmal selber aufgelegt).

    Ende offen.

  • Fri
    07
    Aug
    2020

    Shanty Town - Offenes Fenster

    17:00

     

    Shantytown ist Back!

    https://vimeo.com/432292888

  • Wed
    12
    Aug
    2020

    Fensterverkauf

    18:00

    Fensterverkauf, meistens ohne Kinkerlitzchen, manchmal mit Specials.

    Drinks à la Carte und Musik aus der Konserve (aber manchmal selber aufgelegt).

    Ende offen.

  • Wed
    12
    Aug
    2020

    Fensterverkauf

    20:00

    Fensterverkauf, meistens ohne Kinkerlitzchen, manchmal mit Specials.

    Drinks à la Carte und Musik aus der Konserve (aber manchmal selber aufgelegt).

    Ende offen.

  • Thu
    13
    Aug
    2020

    Antifa Cafe

    19:00Online

    Das Antifa Cafe findet aktuell immer Online statt. Updates unter antifacafedortmund.noblogs.org

  • Sat
    15
    Aug
    2020

    Fensterverkauf

    18:00

    Fensterverkauf, meistens ohne Kinkerlitzchen, manchmal mit Specials.

    Drinks à la Carte und Musik aus der Konserve (aber manchmal selber aufgelegt).

    Ende offen.

  • Tue
    25
    Aug
    2020

    Umsonstladen FÄLLT AUS

    Der Umsonstladen zieht aktuell um und wird dann in den nächsten Monaten an anderer Stelle neu eröffnen.

Wir trauern um Johanna

Am  21. Juni 2020 hat unsere gute Freundin, Weggefährtin und Genossin Jonie den Kampf gegen den Krebs verloren. Sie war über viele Jahre hinweg eine verlässliche Mitstreiterin im gemeinsamen Engagement und Vorsitzende unseres Vereins. Sie hat die Entwicklung des Nordpols insbesondere in den Anfangsjahren mitgeprägt. Das “Krakeldebakel” ist dafür nur ein Beispiel von vielen. Sie hinterlässt eine große Lücke.

Wir vermissen ihr unvergessliches und besonders mitreißendes Lachen, ihre Musik, ihre veganen Köstlichkeiten, ihre Skulpturen, Kunstwerke, selbstgenähte Kinderkleidung, ihre vielen Ideen, ihre Solidarität, ihre Zuversicht und ihre Freundschaft! Man konnte sich immer darauf verlassen, dass sie meint, was sie sagt. Sie war direkt, ehrlich und unglaublich stark! Auf ihrem Weg durch die schwere Krebserkrankung hat sie sich nie einschüchtern lassen. Sie hat das Leben geliebt, ihre Lebensenergie und ihren Lebenswillen behielt sie bis zu ihrem Tod.

Jonie war eine bunte, herzliche und kreative Künstlerin, Bildhauerin, Djane und feministische junge Mutter, die nicht nur den Nordpol (mit)gestaltet hat. Sie gehörte zu den Gründer*innen der regionalen “Food not Bombs” Gruppe und von Refugees Welcome Dortmund, des feministischen Cunt*ig-Fests und des queerfeministischen Kollektivs “Beyond Binary”. Wir sind dankbar, Jonie gekannt zu haben und werden sie, die eine von uns war, immer in unserer Erinnerung behalten. Unsere Gedanken sind bei ihrer Familie und allen, die mit uns traurig sind.

Let’s reconnect

Desinfektionsmittel ist angeschafft, die Tische geputzt und Einweghandtücher liegen bereit. Am 24.06 öffnet der Nordpol erstmals wieder die Tür! Vorerst aber nur draußen und natürlich unter Berücksichtigung der Vorgaben der “Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2”. Bevor ihr euch als morgen ab 20 Uhr auf den Weg zum besten Ort in der Nordstadt macht denkt an die folgenden Regeln und haltet euch dran:

Nur Sitzplätze Es gibt nur Sitzplätze an Tischen und nur draußen. Keine Thekenplätze, kein rumhängen auf den Sofas drinnen.
Kontaktbeschränkung Pro Tisch nur Personen aus max. 2 Haushalten und insgesamt nur 10 Personen pro Tisch
Kontaktdaten: Wir legen Kontaktdatenformulare aus. Die Daten werden vier Wochen aufbewahrt, dann vernichtet und nur auf Nachfrage nur dem Gesundheitsamt zur Verfügung gestellt.
Desinfektionsmittel. Ist am Eingang draußenaufgestellt! Ankommende und Gehende Menschen sollen sich die Hände desinfizieren
Abstand: Bitte haltet zwischen Sitzgruppen und zu Menschen einen Abstand von 1,5m ein
Maskenpflicht: Alle, die nicht an ihren Plätzen, sind müssen Masken tragen.
Toilette: Maske auf beim Toilettengang! Wegen der engen Flure darf nur eine Person gleichzeitig in den hinteren Bereich zu den Toiletten.

Nordpol bleibt (fast) geschlossen

Mit den Lockerungen der Pandemiemaßnahmen könnten wir eigentlich unsere Türen wieder öffnen. Wir haben uns aber dagegen entschieden, weil wir die hohen Anforderungen des Infektionsschutzes in unserem kleinen Laden nur schwer einhalten könnten. Darum wird ein „normaler“ Kneipenbetrieb, so wie ihr ihn kennt, vorerst nicht stattfinden.

Wir überlegen aber schon eifrig, wie wir im/am/vorm Nordpol wieder aktiv sein können und gleichzeitig alle Anforderungen erfüllen. Am nächsten Mittwoch (20. Mai) zum Beispiel könnt ihr am Infoladen-Kiosk wieder Drucke und Propaganda oder eine Limo für den Weg mitnehmen. Über alles Weitere halten wir euch auf dem Laufenden – schaut doch immer mal hier auf die Seite, in unseren Twitter-Feed oder bei Instagram vorbei, wir geben euch bescheid, wenn es Neues gibt.

Bis dahin: Bleibt gesund und bleibt ein bisschen umsichtig.

Bis bald!

Euer Nordpol

Mittwoch Infoladen to go

Die Tür bleibt noch zu, aber das Fenster ist offen: Am kommenden Mittwoch (3. Juni) machen wir von 15 bis 20 Uhr vor der Nordpol-Tür (und mit Rücksicht auf den Infektionsschutz) wieder einen Infoladen Kiosk: Ihr bekommt aktuelle Drucke des Druckkollektivs UNTERDRUCK, Infomaterial zu aktuellen Kampagnen, und selbstverständlich ein kühles Getränk auf die Hand.

Wir versuchen, das jetzt regelmäßig zu machen, so lange wir noch nicht wieder “richtig” öffnen. Also achtet auf weitere Termine hier, auf Twitter oder Instagram.

Bleibt gesund,
alles Liebe von eurem Nordpol

++ vorerst geschlossen ++ Spenden willkommen ++ und inzwischen: #radionordpol

Auch wir haben erstmal die Schotten dicht gemacht. Solidarität ist eine Waffe, nutzt eure Kräfte woanders, helft denen, die Hilfe bedürfen und bleibt, wo es geht, zu Hause! 

Um nicht ganz den Kontakt zu euch verlieren und die doch oft wichtigen inhaltlichen Anliegen nicht auszublenden, werden wir einige der Veranstaltungen ohne Publikum durchführen und Audiomitschnitte bereitstellen.

Ihr könnt uns helfen!

Das Ganze wird uns leider, wie viele andere Läden auch, auch finanziell treffen. Da die laufenden Kosten nur zum Teil durch Mitgliedsbeiträge gedeckt sind, bitten wir alle Vereinsmitglieder, darüber nachzudenken, ob sie nicht ihren Mitgliedsbeitrag quasi um einen Corona-Soli aufstocken wollen. Wenn wir eine Einzugsermächtigung haben, schickt uns einfach eine Mail mit eurem Namen, dem zu erhöhenden Betrag und dem Betreff “Corona-Soli” an finanzen [at] nrdpl.org.

Wer sowieso schon immer Mitglied werden wollte – es gibt vielleicht wenig bessere Zeitpunkte als jetzt. Schickt eine Mail mit dem Betreff ‘Mitglied werden’ an kontakt [at] nrdpl.org 

Was wir sonst tun: #radionordpol

Die Situation, in der wir alle gerade sind, ist einzigartig. Orte, in denen wir uns austauschen, sind jetzt außerhalb unserer Reichweite. Es ist jedoch wichtig, in Zeiten von Dekreten und ordnungspolitischen Interventionen auch weiterhin eine kritische Öffentlichkeit zu ermöglichen. Darum haben wir uns was einfallen lassen: das Radio Nordpol! 

Unter https://radio.nrdpl.org/ haben wir ein Internetradio auf die Beine gestellt, mit dem wir genau diese Lücke füllen wollen. Wir wollen uns mit der aktuellen Lage aus linker Perspektive befassen, ausfallende Veranstaltungen nachholen und und und. Und noch besser: Es ist ein Internetradio mit dezentralen Aufnahmemöglichkeiten. Das bedeutet: Jede Person kann ein Studio sein. Uns geht es darum, dass der (Sub)Kultur- und Politikbetrieb in den Zeiten der Zwangspause weiterhin agil bleibt. Wir werden mit Podcasts starten und bald ein Livestreaming ermöglichen. Hört rein, macht mit! 

Und ansonsten: Bleibt sauber (30 Sekunden sind der Hit), bleibt gesund, helft anderen, die sich gerade nicht selbst helfen können (den alten Nachbar*innen von unten mal den Einkauf zu machen ist vielleicht furchtbar langweilig, aber auch das ist Solidarität) – und wir hoffen, euch bald wieder am Tresen, zum Konzert, zum Café und zum Vortrag zu sehen! 

Bis bald! 
Euer Nordpol