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Termin Informationen:

  • Do
    09
    Jan
    2014

    Oktopus-Bar #3 - Plötzlich diese Übersicht

    Nordpol

    ploetzlichdieseuebersicht

    Hallo Ihr da draußen,

    der Monat ist schon wieder rum und nicht allzulang nach Silvester steht die nächste Veranstaltung ins Haus: Am 9.1. findet die Oktopusbar #3 statt.

    Wir müssen der Bar immer recht zeitig ein Motto geben, weil der Redaktionsschluss für den Nordpol-Flyer immer so frühzeitig liegt. »Plötzlich diese Übersicht« fiel uns ein, ein zu einem Lieblingssatz im Alltag gewordener Sinnspruch – und auch die Tonskulpturengruppe von Fischli & Weiss ist so betitelt. Die beiden haben einen unnachahmlichen Humor. Eines unser aller Lieblingsbilder kommt aus der »Wurstserie« und heißt »Im Teppichladen«

    Für den Abend haben wir etwas sehr Spannendes für Euch einholen können: Diesmal veranstalten wir eine Lesung mit Thomas Nueckel und Michael Banos.

    Hamburg in den Dreißigern – es geht um Geschichte, es geht um Widerstand: Schlosser ist Funktionär der KPD. Bis zu seiner Verhaftung bremst er den Eifer der Genossen im Kampf gegen die Nazis, verweigert die Waffen und pocht auf Disziplin. Die Genossen von der Basis aber wollen kämpfen. Kämpfen bedeutet für sie Lust und Leben. Vor allem für Karo, aber auch für Leo, der noch 1930 zur Polizei geht, aber später begreift, dass er auf der falschen Seite steht.

    Die Vorleser werden Ausschnitte aus dem 2013 vom Verbrecher-Verlag wiederveröffentlichten Buch »Wird Zeit, dass wir leben« von Christian Geissler vortragen und daneben den real-historischen Hintergrund des Romans beleuchten.

    Wir freuen uns sehr auf die Lesung und hoffen, damit einen Abend der Erinnerung mit Euch begehen zu können. Die Oktopusbar ist im Januar also Antifa und sagt: »Erinnern heisst kämpfen!«

    9.1.2014 um 19:30 Uhr: Lesung mit Michael Banos und Thomas Nueckel

    Wenn alles gutgeht, zeigen wir Euch auch noch einen geheimen Film über die Katakomben des Nordpols!

    Ankündigung beim Theater Metropol 

    © Foto: Wolfgang Neeb. Courtesy Deichtorhallen Hamburg